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orte:stamsund

Stamsund

Koordinaten: 68°07'15„ N, 13°50'26“ E | Karte

nordgehend:
letzter Hafen
nächster Hafen

südgehend:
letzter Hafen
nächster Hafen

HR-Infos

Stamsund ist seit 1929 Anlaufhafen der Hurtigrute (DS VESTERAALEN)
Der Hurtigrutenkai befindet sich auf einer vorgelagerten Landzunge (J. M. Johansens Vei 2/10 - 68°7'15.78„ N / 13°50'26.56“ E), rund 1500 m vom Zentrum entfernt.
Tel: +47 76 08 35 70

Bis zum Flughafen(Leknes) sind es etwa 17 km (68°9'12.90" N / 13°36'51.42" E).

Fahrplan:

Ankunft nordgehend: 19:00 Uhr
Abfahrt nordgehend: 19:30 Uhr
Aufenthaltsdauer: 30 Minuten
Ankunft südgehend: 22:00 Uhr
Abfahrt südgehend: 22:30 Uhr
Aufenthaltsdauer: 30 Minuten
Fahrtdauer nordgehend seit Bodø 4 Stunden 55 Seemeilen
Fahrtdauer nordgehend bis Svolvær 1 Stunde 30 Minuten 20 Seemeilen
Fahrtdauer südgehend seit Svolvær 1 Stunde 30 Minuten 20 Seemeilen
Fahrtdauer südgehend bis Bodø 4 Stunden 55 Seemeilen

Landausflüge nordgehend:

(Durchführungszeiten [gelten vor Ort] und Preise = Stand 2017-2018)

Allgemeine Infos

Der Fischereihafen Stamsund, der zur Gemeinde Vestvågøy (Einwohner 11.198 – Stand 01.01.2016) gehört, zählt 1.040 Einwohner (Stand 01.01.2016), die hauptsächlich von der Fischverarbeitung leben. Der Ort wurde weitestgehend in die Berge hineingebaut.

Inzwischen haben sich viele Künstler hier angesiedelt, und Stamsund hat jährlich sein Theaterfestival.

Der Flughafen in Leknes, dem Zentrum der Gemeinde Vestvågøy, zählte 2016 insgesamt fast 56.900 ankommende und ebenso fast 62.000 abreisende Passagiere.

Webcams

Wichtige Adressen

(Vorwahl Norwegen 0047)
(Notrufnummern: Polizei 112, Feuerwehr 110, Krankenwagen 113, Ärztlicher Bereitschaftsdienst 116 117)

Sehenswürdigkeiten

  • Vestvågøy-Museum Fygle - Idrettsgata 120,Leknes, Tel 76 08 49 00, FAX 76 08 49 10, vikingmuseet@lofotr.no, Freilichtmuseum mit Schule, Rorbuer und Schuppen, diverse Ausstellungen, ca. 12 km entfernt;
  • Vestvågøy-Museum Skaftnes - Ureveien 105,Sennesvik, Tel 76 08 49 00, FAX 76 08 49 10, vikingmuseet@lofotr.no, Freilichtmuseum mit altem Fischerhof (u.a. Wohnhaus, Speicher, Viehstall, Bootshaus und Schmiede), und Handelsplatz, ca 13 km entfernt;
  • Galleri 2 - J.M. Johansens vei 18, mob. 909 56 546, www.galleri2.no, vebjorg@online.no;
  • Ulf M Atelier - J.M.Johansens Vei 40, Tel 76 07 44 00, mob. 984 46 927, www.ulf-m.com;

Hotels und Pensionen

Restaurants, Cafes und Fast Food

Pubs, Kneipen und Discotheken

Shopping

Banken

  • Nordlandsbanken - J.M. Johansens vei 151, im Joker Markt;

Autoverleih, Taxi und Bus

Sonstiges

Geschichtliches

Stamsund gehört zur Insel-Gemeinde Vestvågøy und ist ein verhältnismäßig junger Ort mit einer außergewöhnlichen Entstehungsgeschichte.
1845 entstand auf Hellskjæret das erste Gebäude auf der Seebrücke Skjærbrygga im heutigen Zentrum von Stamsund. Es wurde später erweitert und hatte verschiedene Funktionen. Vorher gab es dort nur Trockenfischgestelle. Die Gründung des Ortes ist auf einen Mann namens Julius M.Johansen zurückzuführen. Schon 1876 gründete er hier eine große Trockenfischfabrik. Er schuf Anfang des 20.Jahrhunderts durch Sprengungen in die steilen Felsen Platz für die Ansiedlung eines Fischerdorfes. Gleichzeitig machte er den Ort quasi zu seinem Eigentum, indem er den gesamten Handel des Ortes unter seine Kontrolle brachte. Die Fänge der Fischer kaufte er auf und verkaufte ihnen dafür alles, was die Menschen sonst zum Leben brauchten. Tranfabriken, Geschäfte, Rorbuer, eine Kirche und eine moderne Kaianlage entstanden auf seine Veranlassung. Er selbst wurde der größte Trockenfisch - und auch Guanoproduzent in Norwegen. Mit dem Bau der Kaianlagen konnte Stamsund ab 1929 auch von der Hurtigrute angelaufen werden und wurde damit zum wirtschaftlichen Zentrum der Westlofoten.
Am frühen Morgen des 4.März 1941 wurden Stamsund und Henningsvær zeitgleich mit Svolvær und Brettesnes im Rahmen der „Operation Claymore“ angegriffen. Bei ihrem Eintreffen wurden die Schiffe kurz vor dem Hafen von einigen Fischer erkannt und freudig mit der norwegischen Fahne begrüßt. Ein mit bewaffneten deutschen Soldaten besetzter Trawler wurde kurzerhand versenkt. An Land erwartete die Angreifer kein nennenswerter Widerstand. Auch hier konnten die Fischöl- und Tranfabriken zerstört werden. Sie waren, wie in den anderen Orten sowie später auch in Øksfjord, das Hauptziel der Angriffe, um die Glyzerin-Produktion der Deutschen zu unterbinden. Gegen Mittag waren auch in Stamsund die Aktionen beendet und die Briten zogen wieder ab.
Heute befindet sich in Stamsund eine der größten Fischfiletieranlagen des Landes sowie andere Produktionsstätten der Fischveredelung. Daneben ist hier eine der größten Fangflotten der Lofoten beheimatet. Mit den Jahren hat sich auch in Stamsund ein reiches Kulturleben entwickelt. Neben Galerien und Theatern gibt es hier eine Puppentheaterwerkstatt und die Lofoten-Kunstschule. Jährlich werden Theater- und Kindertheaterfestivals veranstaltet.
Eine Umgestaltung der alten Seebrücke in den traditionellen Rorbuer-Stil konnte nicht verwirklicht werden. Die „Skjærbrygga“ wurde 2000/2001 restauriert und beherbergt heute Bars und Konferenzräume.

Videos


Bilder


orte/stamsund.txt · Zuletzt geändert: 15.03.2017 18:48 von manfred | Ihre Anmerkungen |
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