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orte:bronnoysund

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 Brønnøysund heißt übersetzt "Brunnen-Insel-Sund".\\ Brønnøysund heißt übersetzt "Brunnen-Insel-Sund".\\
-Ursprünglich lag der Ort auf einer Insel. Mitte des 19.Jahrhunderts schüttete man den flachen Sund auf, sodass der Brønnøy landfest auf einer Halbinsel stand. Aus alten Kirchendokumenten geht hervor, dass es hier bereits um 800n.Ch. eine Kirche und einen Priester gab. Vermutlich hat es hier nacheinander mehrere Kirchen gegeben. 1934 wurden Reste der St.Knutskirche aus dem 14.Jahrhundert gefunden. Die heutige Kirche stammt aus dem Jahr 1870 und enthält einige mittelalterliche Elemente. Sie stammen von ihren Vorgängerinnen, die teilweise Bränden zum Opfer fielen.\\ + 
-Bis ins 18.Jahrhundert blieb der Ort ein unbedeutendes kleines Kirchdorf mit wenigen Familien und einem Pfarrer. Dieser musste sogar alle Formalitäten abwickeln, als 1838 mit der DS PRINDS GUSTAV das erste Dampfschiff Brønnøysund anlief. Im 19.Jahrhundert erhielt der Ort einen langsamen Aufschwung durch den Zuzug einiger Menschen aus dem Süden des Landes sowie aus Schweden. Wegen der guten Lage seines Hafens an der Fahrrinne der Schifffahrtsrouten begann Brønnøysund dem alten Tilrem etwas weiter nördlich und Kvaløy etwas südlich den Rang der Markt- Handelsplätze abzulaufen. 1890 baute man einen neuen Dampfschiffkai. Einen starken Aufschwung erfuhr der Ort mit dem Anlauf der Hurtigrute ab 1893. Bis zum Ende des 19.Jahrhunderts verdoppelte sich die Einwohnerzahl. Mit Zunahme der Bevölkerung etablierte sich auch eine notwendige Infrastruktur. Geschäfte eröffneten, Gewerbebetriebe, Rechtsanwälte und Ärzte siedelten sich an. 1915 hatte sich Brønnøysund schon zu einem administrativen Zentrum entwickelt mit Post- und Zollstation, Hafenverwaltung , Gerichtswesen, Bank und Elektrizitätswerk.\\ +Im Februar 1756 ertranken neun Menschen aus Stortorgnes auf dem Heimweg vom sonntäglichem Kirchgang.  
-1923 erhielt der Ort den "ladestedstatus", einen Stadtstatus ohne volle Handelsrechte. Diesen Status verlor Brønnøysund allerdings wieder in 1964 beim Zusammenschluss mit anderen Gemeinden zur Gemeinde Brønnøy. Nach dem 2. Weltkrieg nahm die Bedeutung Brønnøysunds stetig zu. Beim Aufbau der Ölindustrie bekam der Ort Anfang der 1980er Jahre eine Versorgungs- und Helikopterstation für die Bohrinseln in der Norwegischen See. Sogar eine nationale Behörde ließ sich mit dem sogenannten "Brønnøysundregister" hier nieder2001 wurde Brønnøysund das Stadtrecht zuerkannt.\\ + 
-Im Rahmen der Befestigung der norwegischen Küste während des 2Weltkrieges bauten die deutschen Besatzungstruppen das Skarsåsen Küstenfort bei BrønnøysundDie 4 Kanonen der aufwändig gebauten Anlage hatten eine Reichweite von 17 KmWie üblich wurden auch hier für die Bauarbeiten russische Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter eingesetztGesichert wurde die Anlage durch Minengürtel und StacheldrahtHeute ist das Gelände des Forts ein beliebter Aussichtspunkt.+Ursprünglich lag der Ort auf einer Insel. Mitte des 19. Jahrhunderts schüttete man den flachen Sund auf, sodass der Brønnøy landfest auf einer Halbinsel stand. Aus alten Kirchendokumenten geht hervor, dass es hier bereits um 800 n. Ch. eine Kirche und einen Priester gab. Vermutlich hat es hier nacheinander mehrere Kirchen gegeben. 1934 wurden Reste der St. Knutskirche aus dem 14. Jahrhundert gefunden. Die heutige Kirche stammt aus dem Jahr 1870 und enthält einige mittelalterliche Elemente. Sie stammen von ihren Vorgängerinnen, die teilweise Bränden zum Opfer fielen.\\ 
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 +Bis ins 18. Jahrhundert blieb der Ort ein unbedeutendes kleines Kirchdorf mit wenigen Familien und einem Pfarrer. Dieser musste sogar alle Formalitäten abwickeln, als 1838 mit der DS PRINDS GUSTAV das erste Dampfschiff Brønnøysund anlief. Im 19. Jahrhundert erhielt der Ort einen langsamen Aufschwung durch den Zuzug einiger Menschen aus dem Süden des Landes sowie aus Schweden. Wegen der guten Lage seines Hafens an der Fahrrinne der Schifffahrtsrouten begann Brønnøysund dem alten Tilrem etwas weiter nördlich und Kvaløy etwas südlich den Rang der Markt- Handelsplätze abzulaufen. 1890 baute man einen neuen Dampfschiffkai. Einen starken Aufschwung erfuhr der Ort mit dem Anlauf der Hurtigrute ab 1893. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts verdoppelte sich die Einwohnerzahl. Mit Zunahme der Bevölkerung etablierte sich auch eine notwendige Infrastruktur. Geschäfte eröffneten, Gewerbebetriebe, Rechtsanwälte und Ärzte siedelten sich an. 1915 hatte sich Brønnøysund schon zu einem administrativen Zentrum entwickelt mit Post- und Zollstation, Hafenverwaltung, Gerichtswesen, Bank und Elektrizitätswerk.\\ 
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 +1923 erhielt der Ort den "ladestedstatus", einen Stadtstatus ohne volle Handelsrechte. Diesen Status verlor Brønnøysund allerdings wieder in 1964 beim Zusammenschluss mit anderen Gemeinden zur Gemeinde Brønnøy. 2001 wurde Brønnøysund erneut das Stadtrecht zuerkannt.\\ 
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 +Im Rahmen der Befestigung der norwegischen Küste im Zweiten Weltkrieges bauten die deutschen Besatzungstruppen auch hier durch den Einsatz von Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern an diesem Ort zwei Küstenstellungen. Die Stellung HKB 33./974 Brønnøysund-Syd im Bereich Utsikten [[https://www.kystfort.com/forum/download/file.php?id=39315 Plan|Lageplan]] sowie [[https://www.kystfort.com/forum/download/file.php?id=39316|Legende]] ist nach der Besatzungszeit überbaut worden.\\ 
 +Die Stellung HKB 32./974 Brønnøysund-Nord im Bereich Skarsåsen [[https://www.kystfort.com/forum/download/file.php?id=39485|Lageplan]] wurde aufwendig mit vier Kanonen ausgestattet (Reichweite: 17km). Gesichert wurde die Anlage durch Minengürtel und Stacheldraht. Heute ist das Gelände des Forts ein beliebter Aussichtspunkt. 
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 +1959 errichtete der Bezirksfischerverband Brønnøy und Brønnøysund ein Denkmal zum Gedenken an die auf See gebliebenen Fischer aus der Gemeinde Brønnøy. Das Denkmal listet 90 Namen aus den Jahren 1852 und vor 100 Jahren auf. Die meisten von ihnen junge Männer, 50 von ihnen starben vor dem 30Lebensjahr. 
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 +Diejenigen, die ihr Leben gaben, damit Norwegen seine Freiheit und Unabhängigkeit wiedererlangte. 20 Personen wird mit einem Mahnmal {{:orte/bronnoysund/2022_p1150213.jpg?linkonly|hier}} vor der Kirche gedacht. Einige starben im Kampf, während des Nordlandfeldzugs 1940. Andere starben auf See, als Matrosen. Andere starben, weil sie zur falschen Zeit am falschen Ort waren. Im Juni 2016 wurde dem Denkmal ein neuer Name hinzugefügt – Meyer Dvoretsky (1894–1942). Er lebte ab 1937 dauerhaft in Brønnøysund, und dies war sein letzter ständiger Wohnsitz. Meyer wurde aus Finnland ausgeliefert, im Juni 1941 verhaftet und zum Jahreswechsel 1942/1943 im Vernichtungslager Auschwitz ermordet. 
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 +Nach Schaffung der rechtlichen Grundlagen konnte im Januar 1981 in Brønnøysund der Vorläufer der jetzigen zentralen Einrichtung „Registerenheten i Brønnøysund“ [[https://www.brreg.no|Brønnøysundregistrene]] offiziell eröffnet werden. Übersicht der verschiedenen hier geführten [[https://www.brreg.no/registersok|Register]]. Im September 2021 wurde das markante Gebäude bezogen. 
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 +Im Landeanflug auf den Flughafen von Brønnøysund zerschellte am 6. Mai 1988 eine Widerøe DHC 7 am Torghatten (Torghatten-ulykken). An Bord befanden sich 33 Passagieren und eine dreiköpfige Besatzung. An diese 36 Opfer erinnert eine Lichtinstallation in der Brønnøy Kirke (jeweils 18 Leuchten an der linken und rechten Seite der Orgel im nördlichen Kirchenschiff). 
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 +Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm die Bedeutung von Brønnøysund stetig zu. Beim Aufbau der Ölindustrie bekam der Ort Anfang der 1980er Jahre eine Versorgungs- und Helikopterstation für die Bohrinseln in der Norwegischen See. Am 8. September 1997 ereignete sich ein folgenschwerer HubschrauberabsturzDabei starben zwölf Menschen, als der Super Puma-Hubschrauber auf dem Weg vom Flughafen Brønnøysund zum [[https://www.norskpetroleum.no/en/facts/field/norne/|Fördergebiet]] „Norne“ abstürzte. In der Brønnøy Kirke befindet sich seit dem 8September 2004 für die zwölf Opfer ein Gedenkort (Eingangsbereich Südflügel). 
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 +Das 2009 entstandene freiwillige Seenotrettungskorps (RSRK) der Rettungskompanie Brønnøysund wurde am 25Februar 2025 aufgelöst. Ein langfristiger Besatzungsmangel, insbesondere auch ein Mangel an Bootsführern mit den notwendigen Fähigkeiten zur Ausbildung neuer Mitglieder für den Einsatz auf dem Rettungsboot gaben den Ausschlag zur SchließungDas das am am 4. Juni 2009 getaufte Rettungsboot «UNI Helgeland» wurde zur Station Levanger verlegt. 
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 +In der Zeitspanne von 1996 bis 2020 wurde durch eine langfristige Stadtentwicklung geplant und umgesetztUmgestaltung der „Storgata“ (Ausführungszeit 2005 - 2009), [[https://landskapsarkitektur.no/prosjekter/stromsneset-bronnoysund|„Sundpromenade Strømsneset“]] (Ausführungszeit 2012 - 2014) - bekannt durch den Küstenmittelpunkt -  sowie [[https://landskapsarkitektur.no/prosjekter/lille-bronnoya-folkepark|„Lille Brønnøy folkepark“]] (Ausführungszeit 2017 - 2020). Die Planung erfolgte durch [[https://arkcubus.no|„Arkitektgruppen CUBUS“]] aus Bergen.
  
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