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ausfluege:7e-russische_grenze

7E: Kirkenes - Quad-Safari zur russischen Grenze

Schwierigkeitsgrad = 4, Mindestteilnehmerzahl: 2 maximal 16 (Führerschein mitbringen)
Altersbeschränkung: ab 12 Jahren, nur in Begleitung eines Erwachsenen

Zeitraum

7. Mai - 6. Oktober, Dauer 2 ½ Stunden

Preis

189,- € (2020), Code: HR-KKN7E

Preisentwicklung der letzten Jahre:

2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019
119 € 120 € 124 € 131 € 136 € 138 € 141 € 149 € 181 € 185 €

Beschreibung

Beschreibung von der Hurtigrutenseite (©Hurtigruten):

Unser Tourleiter trifft uns am Anleger und gibt zunächst eine Sicherheitseinweisung bevor es auf die Fahrzeuge geht. Immer zu zweit auf einem Fahrzeug, fahren wir zuerst zu einem Aussichtspunkt, von dem aus die Sydvaranger-Minen zu sehen sind. Hier erzählt uns der Reiseleiter Interessantes über die Geschichte der Eisenerzgruben. Weiter geht es nach Skafferhullet, der ehemaligen Grenzstation zwischen Oblast Murmansk (Russland) und der Finnmark (Norwegen). Hier sehen Sie eine russische Unterkunft und eine Kapelle. Die Grenze war für eine lange Zeit geschlossen, als die Spannungen zwischen Russland und der NATO, bei der Norwegen Mitglied ist, groß waren. Weiter geht’s zum heutigen russisch-norwegischen Grenzübergang Storskog. Hier legen wir bei einer Tasse Kaffee und einem Snack eine Pause ein. Auf Rückweg nach Kirkenes halten wir kurz am Berg Prestfjellet, um die herrliche Aussicht auf die Stadt und das wartende Hurtigruten Schiff zu genießen.

Bericht von sWen (September 2013)

Datum: 29.9.2013 Wetter: 8°C, sonnig

Am Ableger wurden wir 7 (= 2x Amerikaner, 2x Engländer, 2x Norweger und ich) an der Rampe von Ulf, unserem Guide, begrüßt und zu den Quads geführt, welche ganz in der Nähe parkten. Dort stand auch ein kleiner Container bei dem wir erstmal eingekleidet wurden. Einen Thermo-Overall in signalgelb/schwarz - einer Farbkombination, welche die Russen hassen, was etwas mit deren Polizei zu tun hat - Helm und Handschuhe. Erfrieren muss also niemand auf den Quads! Nach dem Einkleiden gab es eine theoretische Einweisung in die Bedienung des Quad. Eine Warnung von mir an alle Motorradfahrer: Vergesst alles, was ihr bzgl. Motorradfahren gelernt habt! Beim Quad wird nicht mit dem Griff Gas gegeben, sondern mit einem kleinen Hebel am rechten Griff, der mit dem Daumen nach vorne geschoben werden muss. Nimmst Du den Daumen vom Hebel, wird das Quad langsamer, bis zum Stillstand. Der linke Hebel ist nicht, wie beim Motorrad, die Kupplung, sondern die Bremse! Auch ist das Lenkverhalten ein anderes. Geschaltet wurde bei uns nicht. Laut Ulf sollten wir den Kupplungshebel nicht anfassen, sondern so lassen, wie er ist. Ich musste leider eine Ausnahme machen, da er bei meinem Quad auf rückwärts stand.

Soweit zur Theorie. Wir wurden dann auf die Quads verteilt. Die Päärchen immer zu zweit auf ein Quad und ich durfte alleine fahren. Eine Testfahrt gab es nicht! Ulf sagte, er macht den Job jetzt schon über 14 Jahre und bevorzugte schon immer die praktische Erfahrung. Wir sollten lediglich immer beide Hände am Lenker lassen und Abstand von ca. 25m zum Vordermann und 1m zum weißen Streifen rechts halten! Dann ging es auch schon los.

Unser erster Halt war im Wald, ca. 8m von der Grenze zu Russland entfernt. Die Gruppe, die die Tour mit dem Bus macht, käme lediglich ca. 70m an die Grenze ran. War schon etwas bedrückend, umgeben von russischen und norwegischen Wachtürmen und elektronischen Überwachungsanlagen… Ulf hat uns dann noch einiges über die Geschichte und das recht gute Verhältnis zwischen Russland und Norwegen erzählt. Desweiteren hat er uns darauf aufmerksam gemacht, dass es in der Umgebung Braunbären und andere Wildtiere, mit Ausnahme von Eisbären und Säbelzahntiger gäbe. Wir müssten uns aber keine Sorgen machen. Nein, natürlich nicht…

Dann ging es weiter, zur nächsten Grenze. Diese ist aktuell sogar offen und Norweger und Russen dürfen sie passieren, vorausgesetzt sie haben ihren festen Wohnsitz im Umkreis von 30km und ein spezielles Visum. Dies wäre aktuell eine Testphase zwischen Norwegen und Russland. Wir dürften die Grenze allerdings nicht überschreiten, es sei denn, wir würden ein rus. Gefängnis gerne von innen sehen…

Dann gab es Kaffee oder Tee von Ulf aus der Thermokanne und Cookies. Dann ging es schon wieder zurück nach Kirkenes zum nächsten Höhepunkt. Dort lag nämlich ein norwegisches Militärspionageschiff in einem Hafen, welcher normalerweise hermetisch abgeriegelt ist. Heute war er offen und wir konnten uns das Schiff, welches von der rus. Kriegsmarine gehasst wir und über das von den Russen schonmal „versehentlich“ Raketen geschossen wurden, von der Nähe anschauen. Fotografieren war natürlich nicht gestattet. Dann ging es bei beginnendem Regen zurück zur Richard Wirth, wo wir pünktlich kurz vor der Abfahrt ankamen.

Mein persönliches Fazit ist, dass es sich auf jeden Fall gelohnt hat. Das Ganze ist natürlich wetterabhängig. Bei Regen macht es, trotz guter Overalls, wohl nicht soviel Spass. Das ist halt das Risiko, welches man beim Anmelden eingeht…


ausfluege/7e-russische_grenze.txt · Zuletzt geändert: 21.01.2020 20:19 von jobo | Ihre Anmerkungen |
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