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expeditionsreisen:antarktis

Antarktis

An- und Abreise

Die Anreise ist in der Reise inklusive, mit Lufthansa nach Buenos Aires und mit einer von Hurtigruten gecharterten Maschine der LAN Argentina nach Ushuaia.

Vor- / Nachprogramme

Lima – Cuzco - Machu Picchu (Saison 2012/2013 nicht im Programm)

  • 5 Tage – ab 1894.–
  • nur Vorprogramm, Hinflug über Lima statt Buenos Aires

Iguazú Wasserfälle

  • 4 Tage – ab 856.–
  • Vor- oder Nachprogramm

Ausflüge

Buenos Aires:

  • Stadtrundfahrt - Dauer 3,5 Stunden - € 32.–
  • Tango-Show mit Abendessen - Dauer ca. 4 Stunden - € 97.– / 180.–
  • Ausflug zum Tigre-Delta - Dauer ca. 4 Stunden - € 47.– / 53.–

Ushuaia:

  • Besuch Feuerland-Nationalpark - am Tag der Ausschiffung - Dauer 4 Stunden - € 66.– / 76.–, ab Saison 2012/13 bei einigen Touren inbegriffen

Feuerland-Nationalpark Feuerland-Nationalpark

  • Escondido-See - (Saison 2012/13 nicht mehr im Angebot) - am Tag der Einschiffung - Dauer 5 Stunden - € 90.– - Schwierigkeitsgrad mittel
  • Ushuaia-Trekking-Tour - am Tag der Ausschiffung - Dauer 4 Stunden - € 87.– / 97.–
  • Torres del Peine-Nationalpark - (Saison 2012/13 nicht mehr im Angebot) - Dauer 2 Tage / 1 Nacht - € 357.– - Schwierigkeitsgrad leicht bis mittel

Punta Arenas: (Saison 2012/13 nicht mehr im Angebot)

  • Stadtrundfahrt Punta Arenas - Dauer 3,5 Stunden - € 42.–
  • Estancia Olga Teresa - Dauer 6,5 Stunden - € 117.–
  • Wanderung Naturreservat Magallanes - Dauer 4 Stunden - €43.– - Schwierigkeitsgrad schwieriger
  • Pinguinkolonie auf der Magdalenainsel - Dauer 5 Stunden - € 118.– - Schwierigkeitsgrad mittel

Falkland-Inseln

  • Naturkundlicher Spaziergang - Dauer 3 Stunden - € 62.– / 69.– - Schwierigkeitsgrad: etwas schwierig
  • Höhepunkte Port Stanley - Dauer 2 Stunden - € 42.– / 47.–
  • Bluff Cove Lagune - Dauer 3 Stunden - € 98.– / 109.– - Schwierigkeitsgrad leicht, allerdings nicht geeignet für Passagier mit Nacken-, Hüft- oder Rückenprobleme (Geländefahrt!)

Anlandungen

Deception Island – Südshetland Inseln

62°57' S / 60°38' W Grösse 136,9 km²

Deception Island wird durch die Spitze eines Vulkans gebildet. Diese Spitze stürzten ein und dadurch entstand eine sogenannte Caldera, ein Kessel von 13 bis 14km Durchmesser, in den Schiffe durch eine weniger wie 400m breite Einfahrt, genannt Neptuns Blasebalg, einfahren kann. In der geschützen Bucht findet man Reste einer ehemaligen Walfangstation sowie einer britischen Forschungsstation.


Half - Moon Island – Südshetland Inseln

62°35' S / 59°56' W

Sehr Artenreich, viele Seevögel, verschiedene Robbenarten und Zügelpinguin-Kolonien.

Half Moon Island


Yankee Harbour – Südshetland Inseln 62°32' S / 59°47' W

Dieser geschützte kleine Naturhafen wurde früher von den ersten Robbenfänger genutzt. Heute findet man vor allem Eselspinguine

Yankee Harbour


Cuverville Island

64°41' S / 62°38' W

Hier befindet sich die grösste Kolonnie Eselspinguine.

Cuverville Island Cuverville Island Cuverville Island


Neko Harbour

64°49' S / 62°39' W


Paradise Bay

64°51' S / 62°54' W

Eine der wenigen Anlandungen auf dem antarktischen Festland. Hier findet man die chilenische Station González Videla und die argentinische Station Almirante Brown.

Almirante Brown war bis 1984 als Forschungsstation in Betrieb. Sie war ganzjährig besetzt, einmal im Jahr kam ein Versorgungsschiff, das auch die Ablösung der Besatzung brachte. Als eines Tages das Versorgungsschiff kam wurden alle Mitglieder ausgewechselt, nur für den Arzt war keine Ablösung dabei, er musste ein weiteres Jahr ausharren. Auch mit dem nächsten Schiff ein Jahr später war für den Arzt keine Ablösung dabei, was den Mann verzweifeln liess. Als er kurz vor Wintereinbruch erfuhr dass sich in der Nähe ein amerikanisches Schiff aufhielt legte er Feuer und brannte die Station nieder – alle wurden gerettet und die Station aufgegeben. Erst in letzter Zeit wurde sie wieder renoviert und soll im Sommer wieder bewohnt werden.

arg. Station Almirante Brown chil. Station González Videla


Lemaire Kanal

Der rd. elf Kilometer lange Kanal verbindet die antarktische Halbinsel mit der Booth-Insel und ist eine der schönsten Passagen der Antarktis. Da zwischen den bis 1000m hohen Bergen das Wasser absolut ruhig ist entstehen faszinierende Spiegelungen. Da die Kameras heiß laufen nennt man den Kanal auch scherzhaft Kodak Gap.

Lemaire Kanal Lemaire Kanal Lemaire Kanal


Peterman Island

65°10' S / 64°10' W Die Petermann Insel wurde 1873 vom Deutschen Eduard Dallmann entdeckt und nach dem Geographen August Petermann benannt. Sie befindet sich am südlichen Ende des Lemaire Kanals. Hier findet man u. a. grosse Kolonien Esels- und Adeliepinguine sowie Blauaugenkormorane.

Petermann Island Petermann Island Petermann Island


Port Lockroy

64°49' S / 63°30' W

Port Lockroy ist ein Naturhafen, der früher von Walfängern benutzt wurde. 1941 wurde eine britische Forschungsstation aufgebaut, die 1962 aufgegeben wurde. 1996 wurde die Station renoviert und es wurde ein kleines Museum gebaut, welches Einblick bietet auf das Leben in einer antarktischen Forschungsstation der 50er Jahre, zumal man viele Dinge wie z. B. Konserven vorfand wie sie 1962 zurück gelassen wurden, die antarktische Luft hatte sie konseviert. Hier wird auch das südlichste Postamt der Welt betrieben. Die Station ist in den vier Sommermonaten bewohnt.

Port Lockroy Port Lockroy Port Lockroy


Wilhelmina Bay

64°38' S / 62°10' W

In der Bucht kann man gut Wale und Robben beobachten.

Wilhelmina Bay Wilhelmina Bay Wilhelmina Bay


Antarctic Sund

Am nordöstlichen Ende der antarktischen Halbinsel sieht man riesige Tafeleisberge.

Antarctic Sund Antarctic Sund Antarctic Sund


Brown Bluff

63°32' S / 56°55' W

Brown Bluff liegt an der Spitze der antarktischen Halbinsel. Überragt wird Brown Bluff von einer 745m hohen Klippe vulkanischen Ursprungs. Hier sieht man riesige Kolonien Adelie- und Eselspinguine, auch sieht man Dominikanermöwen und Kapsturmvögel.

Brown Bluff Brown Bluff

Informationen

Temperaturen - in der Antarktis ist ja Sommer, bei schönem Wetter kann es bis ca. 10° warm werden, natürlich können die Temperaturen aber auch unter 0 gehen.

Gummistiefel – Gummistiefel kann man gegen einen kleinen Betrag auf dem Schiff ausleihen. Natürlich kann man seine eigenen Gummistiefel mitbringen, aber dies belastet doch das Gepäck (man vergesse nicht dass es in Buenos Aires absolut Hochsommer ist!). Da die Stiefel vor und nach den Anlandungen immer desinfiziert werden und man auch mal in die Hinterlassenschaften von Pinguinen tritt sind Gummistiefel jedoch Winterstiefel vorzuziehen. Warme Socken und vielleicht ein Thermosohle können hilfreich sein.

Was nehme ich sonst noch mit?

  • Sonnenmilch – wenn die Sonne scheint zusammen mit Meer und Eis kommt es doch zu hoher Strahlung. Demzufolge auch Sonnenbrille nicht vergessen.
  • Evt. ein kleiner Rucksack für die Anlandungen.
  • Mehrfachstecker um Geräte in der Kabine zu laden. Auf der MS FRAM sind die Steckdosen europäisch, ansonsten in Argentinien sind die Steckdosen australisch(!). Achtung – in den Hotels gibt es manchmal Adapter, allerdings sind sie nicht immer vorrätig. Bei einem Reiseadapter darauf achten dass die australische Steckdose dabei ist!
  • eine wasserfeste Hose, bei den Polarcircelbooten kann schon mal Wasser reinschwappen.

Handy / Internet

Handy funktioniert in der Antarktis problemlos, allerdings erst wenn man einen gewissen Abstand vom argentinischen Festland hat. Internetbenutzung gegen Gebühr.

Anlandungen

Die Passagiere werden in Gruppen à ca. 30 Personen eingeteilt. Ein Polarcircelboot fasst 8 Personen, bei Wellengang wird auch mit weniger gefahren. Die einzelnen Gruppen werden aufgerufen und machen sich bereit. Die erste Anlandung beginnt mit Gruppe 1, die zweite mit Gruppe 2 usw. so dass jede Gruppe mal als erste fährt. Die Zeit an Land ist unterschiedlich und wird einem mitgeteilt. Je nachdem wieviel Leute an Land sind kann es vorkommen dass es eine Pause zwischen den Gruppen gibt da nie mehr wie hundert Leute gleichzeitig an Land sein dürfen (siehe IAATO)

Vor der ersten Anlandung gibt es eine obligatorisch Einweisung, wo alles genau erklärt wird.

IAATO International Association of Antarctica Touroperators.

Die IAATO wurde 1991 von sieben privaten Reiseveranstaltern gegründen, mittlerweile gehören über 100 Unternehmen aus der ganzen Welt an. Der Vertrag regelt die Besuche in der Antarktis mit dem Hintergrund eines friedlichen und ökologischen Tourismus, der Flora und Fauna respektiert und schützt. So dürfen Schiffe mit mehr wie 300 Passagiere keine Anlandungen durchführen und es dürfen nie mehr wie 100 Leute gleichzeitig an Land. Man hat darauf zu achten dass kein Müll an Land bleibt, dass keine Pflanzen beschädigt werden, Tiere nicht gestört werden usw.

Hier die Seite von IAATO: http://iaato.org/de/home


expeditionsreisen/antarktis.txt · Zuletzt geändert: 26.01.2013 06:01 (Externe Bearbeitung) | Ihre Anmerkungen |
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